| 1948
hat der Apotheker Fritz Ehmann gemeinsam mit seiner Frau und Kollegin Wiltrud
Ehmann die Florian-Apotheke in Bogen gegründet. Sein Sohn Dietrich
Ehmann stieg in seines Vaters Fußstapfen und eröffnete am 8.
Januar 1968 die Hubertus-Apotheke in der Bahnhofstraße - ebenfalls
mit seiner Frau Apothekerin Ulrike Ehmann. Die junge Apotheke wuchs mit
freundlichem und familiärem Engagement heran. Mehr und mehr entdeckte
der Apotheker Dietrich Ehmann die Sahara. Er fing an regelmäßig
medizinische Beratung und Versorgung auch in Afrika anzubieten, während
seine Frau die heimische Apotheke betreute. Nach seinem frühen Tod
1989 übernahm Frau Ulrike Ehmann die Leitung der Apotheke und wirkte
ganz entschieden auf die Modernisierung der Räumlichkeiten hin. Eine
helle, freundliche Atmosphräre lädt Sie nun zum ausführlichem
Beratungsgespräch ein. Im September 2000 trat die dritte Ehmann-Generation in die Hubertus-Apotheke ein, der Sohn und Apotheker Hannes Ehmann. Mit Charme, Elan und Mutters Erfahrung fing er an die Apotheke zu dem fortschrittlichen Dienstleistungsunternehmen zu führen, welches es heute ist.Übrigens der nächste Ehmann-Sprößling ist schon auf der Welt und freut sich erstmal des Lebens. |
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Die
Apotheke Der
Apothekerberuf Der
Apothekereid Die
Apothekersymbole Der
Apothekerberuf in Kunst und Kultur Die
heutige Apotheke |
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Am 3.Nov eines jeden Jahres begehen die Jäger den Hubertustag, das Fest ihres Schutzpatrons für Jäger und Hunde. Der heilige Hubertus war zwar als Bischof von Maastricht und Tongern eine schon zur Lebzeiten (658 bis 727) allseits anerkannten und verehrte Persönlichkeit der Zeitgeschichte. Doch die Bekehrung³ hat es nie gegeben, ohne dass die Auswirkung der Legende an Bedeutung verloren hat. Tatsächlich hatte diese Bekehrung" andere Ursachen und ist nur aus der mystischen Hinwendung dieser Zeit zu verstehen. Unter anderem starb seine Vermählte Floribunda, Tochter von Dagobert, Graf von Lovain, im ersten Wochenbett. Hubertus, der sie sehr geliebt hatte, stellte sich die Frage: Warum das mir? So suchte er darauf im Schmerz die einsamen, weiten Wälder auf, um Vergessen in der Jagd zu finden. Doch seine Ruhe fand er nicht; da mag ihm eine innere Stimme gesagt haben, was die Legende dichtend den Hirschen sprechen lässt. Im Jahre 709 beginnt Hubertus seine bischöfliche Tätigkeit, denn der bei der Bischofsweihe überreichte Schlüssel als Symbol des Öffnens und Schließens Bindens und Lösens gibt den ersten Hinweis auf den Wandel zum Jägerpatron, weil nach der weiteren Legende Hubertus mit seinem goldenem Schlüssel den von tollen Hunden Gebissenen Heilung verschaffte. Der Heilige wurde ab diesem Zeitraum gegen Tollwut und die damit verbundene Wasserscheu angerufen. So muss sich allmählich dadurch der Ruf als Jägerpatron bis in die heutige Zeit gebildet und gefestigt haben. Was hat es nun überhaupt auf sich, dass gerade in der Jägerei noch immer so viel Aufhebens um ihren Schutzheiligen macht, während doch die geistigen Patrone so vieler anderer Stände, Handwerke und Gewerbe längst außer Kurs geraten sind? Die Jäger glauben, es steckt mehr dahinter als betont bewahrende Anhänglichkeit an alte Bräuche. Nicht zufällig sind es neben dem jagerischen Hubertus nur noch ein paar wenige Bauernheilige. Legendär sind es eben Symbolgestalten für das übersinnliche Walten der Natur, die als Gottheiten der Tiere³ weit in die menschheitsgeschichtliche Frühzeit reichen. So
sollte der Hubertustag in unserer Zeit immer wieder ein Anlass sein, uns
auf unserer Abhängigkeit von der Natur zu besinnen und die Visionen
des heiligen Hubertus als Abkehr von der menschlichen Überheblichkeit
der Mitwelt gegenüber auszulegen. |
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